Modash findet passende Influencer mit KI-Suche

Modash

Ein Marketingteam sichtet am Vormittag viele Profile und weiß am Ende trotzdem nicht, wen es für die nächste Kampagne ansprechen soll. Modash soll Marken dabei helfen, passende Partner für Online-Kampagnen gezielter zu finden. So bleibt mehr Zeit für die Auswahl und persönliche Ansprache, statt wahllos durch Profile zu scrollen oder Tabellen zu pflegen.

Die Plattform ist Software für Marken, die ihre Influencer-Kampagnen selbst planen und organisieren. Sie übernimmt nicht die Kampagne als Agentur. Eine gezielte Suche kann die Vorauswahl erleichtern, garantiert aber weder erfolgreiche Kooperationen noch Umsätze. Dafür zählen auch die Abstimmung mit dem Creator und die Umsetzung der Zusammenarbeit.

Die wichtigsten Punkte

  • Modash unterstützt Marken bei der eigenen Creator-Suche.
  • Die Suche hilft, passende Profile vor der Kontaktaufnahme einzugrenzen.
  • Marken behalten die Kontrolle über Auswahl und Kampagnenarbeit.
  • Eine passende Suche ist keine Garantie für Ergebnisse.
  • Die Plattform richtet sich an Teams, die Kooperationen selbst organisieren.

Wer statt Kampagnenarbeit mit Influencern vor allem Anzeigen erstellen und veröffentlichen möchte, findet einen angrenzenden Ansatz bei AdGen AI für Werbeanzeigen und Publishing. Modash ist dagegen für Marken gedacht, die Creator-Partnerschaften eigenständig aufbauen möchten.

Was ist Modash und für wen eignet sich die Plattform?

Modash ist eine Influencer-Marketing-Plattform für Marken, die ihre Creator-Kooperationen selbst steuern möchten. Sie stellt Software bereit, während Marken Auswahl, Ansprache und Zusammenarbeit selbst führen. Modash ist weder Agentur noch Creator-Marktplatz.

Modash gibt Marken Werkzeuge für eigene Kooperationen. Creator bewerben sich dort nicht bei Unternehmen.

Eine Plattform, keine Agentur und kein Creator-Marktplatz

Creator müssen sich nicht anmelden oder bei einer Marke bewerben, damit Marken ihre öffentlichen Profile finden. Die Plattform vermittelt also keine eingehenden Bewerbungen. Marken können die Arbeit in one place organisieren und behalten den direkten Kontakt zu den Influencern.

Der Begriff „modash connects“ beschreibt dabei die Verbindung von Marken mit passenden Profilen über die Such- und Verwaltungsfunktionen. Modash for Instagram und Modash für Influencer meinen den Einsatz durch Marken, nicht ein Creator-Tool für Bewerbungen. Für Anzeigen statt Influencer-Marketing verfolgt AdGen AI einen anderen Schwerpunkt.

Zugang zu öffentlichen Profilen auf drei Netzwerken

Die Plattform umfasst mehr als 380 Millionen öffentliche Creator-Profile auf Instagram, TikTok und YouTube. Erfasst werden Profile mit jeweils mehr als 1.000 Followern. Dieser Bestand hilft Marken, unterschiedliche Themen und Zielgruppen zu prüfen.

Influencer nutzen je nach Zielgruppe und Format unter anderem Instagram, TikTok und YouTube. Modash kann diese öffentlichen Profile an einem Ort auffindbar machen. Es richtet sich an Teams, die influencer marketing selbst steuern und mit creators arbeiten möchten.

Das Profilangebot bildet den Ausgangspunkt, nicht die fertige Auswahl. Im nächsten Schritt grenzt die Suche Treffer nach Thema und Merkmalen ein.

Wie findet die KI passende Creator?

Eine Marke für nachhaltige Hautpflege kann nach einer bestimmten Nische und einem klaren Bildstil suchen. Die KI-Suche nutzt eine Beschreibung in eigenen Worten und schlägt Profile anhand öffentlicher Profil- und Inhaltsmerkmale vor. Sie hilft beim Eingrenzen, ersetzt aber nicht die Prüfung der Treffer.

Bei der ersten Suche kann das Team einen Wunsch wie „Creator mit ruhigen Videos über Naturkosmetik“ eingeben. Modash prüft dafür Biografien, Bildunterschriften und visuelle Inhalte. Nutzer können auch ein Bild als Beispiel für den gewünschten Stil hochladen.

Textsuche und visuelle Suche

Suchweg Eingabe Was Modash auswertet
Textsuche Beschreibung in eigenen Worten Biografien, Bildunterschriften und visuelle Inhalte
Visuelle Suche Hochgeladenes Bild Ähnliche visuelle Ästhetik
Präzisionsfilter Zielgruppen- und Profilmerkmale Profile nach gewählten Kriterien

Filter für Standort, Nische, Zielgruppendaten und Engagement schränken die Ergebnisse weiter ein. So kann das Team gezielter find creators, statt nur breite Themenbegriffe zu durchsuchen. Modash discovery verbindet solche Suchwege mit Profilmerkmalen.

Filter, ähnliche Profile und einflussreiche Fans

Ein Team kann außerdem nach Profilen suchen, die bestehenden Top-Performern ähneln. Das hilft, den Stil erfolgreicher Kooperationen als Ausgangspunkt zu nutzen. Auch influential fans und bestehende Kunden lassen sich entdecken, wenn sie öffentlich passende Profile haben.

Die Suche kann damit eine Auswahlliste für die Ansprache aufbauen. Doch ein Treffer ist nur der Anfang: Prüfen Sie jedes Profil, bevor Sie Kontakt aufnehmen.

Woran erkennen Sie passende und authentische Profile?

Ein Creator kann optisch zur Marke passen, während die Follower kaum zur gewünschten Zielgruppe gehören. Deshalb sagt die Followerzahl allein wenig über die Qualität einer möglichen Kooperation aus. Prüfen Sie Zielgruppe, Engagement und Echtheitssignale vor einer Entscheidung.

Modash zeigt Zielgruppendaten zu Alter, Geschlecht, Standort und Interessen sowie Engagement-Kennzahlen. Bei Instagram lässt sich der Standort bis auf Stadtebene eingrenzen. Die Profildaten werden mehrmals pro Monat aktualisiert.

Zielgruppendaten und Engagement beurteilen

Vergleichen Sie die angezeigten Werte mit dem Ziel der Kampagne. Eine lokale Marke kann etwa besonders auf den Standort achten. Engagement-Kennzahlen geben zusätzliche Hinweise darauf, wie Menschen mit dem Content umgehen.

Diese fünf Punkte helfen bei der Prüfung:

  • Zielgruppenstandort
  • Alters- und Geschlechterverteilung
  • Interessen
  • Engagement
  • Echtheitssignale

Auffällige Follower und frühere Kooperationen prüfen

Die Echtheitsbewertung berücksichtigt unter anderem ein fehlendes Profilbild, das Folgen-Follower-Verhältnis und das Kontenalter. Auch Beitragszahl, fehlende Biografie und ungewöhnliches Follower-Wachstum zählen zu den Signalen. Modash Fake-Follower-Erkennung ist eine Prüfhilfe, keine Betrugsgarantie.

Frühere Markenkooperationen lassen sich nach Datum ansehen. Dabei können Sie Inhalt, Format und Offenlegung prüfen. Solche Details helfen, Erfahrung und mögliche Überschneidungen mit Ihrer Kampagne einzuschätzen.

Erst nach dieser Prüfung lohnt sich die Ansprache. Danach braucht das Team einen klaren Kontaktprozess und eine verlässliche Übersicht über Antworten.

Wie erreichen und organisieren Sie Creator?

Ein Team hat mehrere passende Profile gefunden und muss nun festhalten, wen es bereits kontaktiert hat. Modash zeigt öffentliche E-Mail-Adressen nur, wenn Creator sie selbst in ihrem Profil veröffentlicht haben. Die Plattform greift nicht auf geschützte Kontaktinformationen zu.

Sie nutzt keine E-Mails hinter Logins, Paywalls oder CAPTCHAs. Creator müssen sich auch nicht anmelden oder bei einer Marke bewerben, bevor diese öffentliche Profile finden und ansprechen kann.

Ein einfacher Outreach-Ablauf kann vier Schritte umfassen:

  1. Passende Profile auswählen.
  2. Öffentliche E-Mail prüfen.
  3. Eine persönliche Nachricht mit Bezug zum Content verfassen.
  4. Kontaktstatus im Creator-CRM dokumentieren.

Tags, Kategorien und Pipeline-Status halten Details zu Creator-Partnerschaften an einem Ort fest. So verliert ein Team Kontakte nicht in verstreuten Tabellen aus dem Blick. Ein gepflegter Workflow macht auch sichtbar, wann eine Antwort aussteht oder ein weiterer Schritt ansteht.

Wer sich mit automatisierter E-Mail-Akquise und CRM-Abläufen beschäftigt, findet einen angrenzenden Ansatz bei Artisan Ava zur Suche nach neuen Kunden. Bei Creator-Kontakten bleibt die persönliche Nachricht wichtig. Als Nächstes zählt, welche Kampagnenabläufe Shopify voraussetzen.

Wie funktioniert Modash mit und ohne Shopify?

Auch eine Marke ohne Shopify-Shop kann Modash für die Creator-Suche nutzen. Suche, Verwaltung, Tracking und Zahlungen stehen auch ohne die Integration zur Verfügung. Shopify ist keine Voraussetzung für die Kernfunktionen.

Die Shopify-Integration ergänzt Abläufe für Produktgeschenke, Affiliate-Programme und automatische Umsatzverfolgung. Sie eignet sich besonders für Marken, die diese E-Commerce-Schritte verbinden möchten.

Shopify für Gifting und Affiliate-Programme

Ein Shopify-Shop kann Produktgeschenke und Affiliate-Aktionen in den Arbeitsablauf einbinden. Automatische Umsatzverfolgung ergänzt die Auswertung. Damit wird Shopify zum passenden tool für Marken, die Verkäufe aus Kooperationen mit ihren Shop-Abläufen verknüpfen wollen.

Funktion Mit Shopify Ohne Shopify
Suche und Creator-Verwaltung Verfügbar Verfügbar
Tracking und Zahlungen Verfügbar, Shopify nicht nötig Verfügbar
Produktgeschenke, Affiliate-Programme und automatische Umsatzverfolgung Über Shopify-Integration verfügbar Shopify-Integrationsfunktionen nicht verfügbar

Kernfunktionen auch ohne Shopify nutzen

Ohne Shopify können Marken die Suche und die Verwaltung der creators weiter nutzen. Auch Tracking und Zahlungen sind nicht an einen Shopify-Shop gebunden. Die stärksten E-Commerce-Abläufe sind dennoch auf Shopify-Shops ausgerichtet.

Damit können Marken die Plattform passend zu ihren tools und ihrem program einsetzen. Die nächste Frage ist, wie sie Kampagnen, Ergebnisse und Zahlungen im Alltag steuern.

Wie lassen sich Kampagnen und Zahlungen verwalten?

Eine laufende Kooperation braucht einen Überblick über Leistung, Ausgaben und offene Zahlungen. Modash unterstützt Marken dabei, Kampagnen und Kosten nachzuverfolgen sowie Creator zu bezahlen. In einer bezahlten Kooperation bezahlt die Marke den Creator; Modash unterstützt die Abwicklung, ersetzt aber nicht die Vereinbarung.

Mit der Shopify-Integration ist zusätzlich eine automatische Umsatzverfolgung möglich. Links oder Rabattcodes können als Trackingmittel dienen. Außerhalb der Shopify-Integration ist damit keine automatische Zuordnung bestimmter Umsätze zugesagt.

Ein möglicher Ablauf hat vier Schritte:

  1. Kampagne anlegen.
  2. Links oder Rabattcodes der Kooperation zuordnen.
  3. Ergebnisse und Ausgaben prüfen.
  4. Creator bezahlen.

So kann das Team performance und Ausgaben gemeinsam im Blick behalten. Modash unterstützt das payment, doch die Parteien legen die Bedingungen ihrer Zusammenarbeit selbst fest.

Es liegen keine Angaben zu Auszahlungsfristen, Zahlungsgebühren oder konkreten Zahlungsarten vor. Der passende Funktionsumfang hängt daher auch vom geplanten Kampagnenablauf ab. Danach lässt sich der Preisrahmen mit dem eigenen Bedarf abgleichen.

Was kostet Modash und wie starten Sie?

Der Preisrahmen beginnt bei 199 US-Dollar pro Monat. Die Tarife richten sich nach Suchvolumen, E-Mails, erfassten Creatorn und Nutzerzahl. Der passende Tarif hängt vom Umfang Ihres Programms ab.

Modash startet bei 199 US-Dollar pro Monat. Prüfen Sie den Tarif anhand Ihrer geplanten Nutzung.

Eine kostenlose Testversion läuft 14 Tage und erfordert keine Kreditkarte. Sie bietet Zugriff auf die Funktionen, hat aber Nutzungsgrenzen. So kann ein Team die Plattform vor einer Kaufentscheidung praktisch erproben.

Ein Modash-Login dient bestehenden Konten als Zugang. Neue Nutzer können sich zuerst eine interaktive Produkttour ansehen oder die Testversion starten. Ein konkreter Tarifbedarf ergibt sich aus der Zahl geplanter Suchen, E-Mails, erfasster Creator und Nutzer.

Vergleichen Sie diese Werte mit dem Umfang Ihres Influencer-Marketing-Programms. So lässt sich der Einstieg besser einschätzen, ohne einen nicht benötigten Tarifumfang anzunehmen. Als nächster Schritt bieten sich Produkttour oder Testversion an.

Fazit

Modash ist besonders für Marketingteams relevant, die Creator-Partnerschaften selbst systematisch aufbauen möchten. Die Plattform unterstützt eine geordnete Suche und Kampagnenarbeit, während die Marke die Entscheidungen und die Zusammenarbeit selbst führt.

Shopify macht vor allem Produktgeschenke, Affiliate-Programme und Umsatzverfolgung anschlussfähig. Prüfen Sie als Nächstes die Produkttour und vergleichen Sie Ihren monatlichen Bedarf an Suchen, E-Mails, erfassten Creatorn und Nutzern mit dem Tarifumfang.

Wenn die Funktionen zu Ihrem Programm passen, starten Sie mit der Produkttour oder der Testversion. Wählen Sie den Einstieg passend zum Umfang Ihrer Kampagnen.

FAQ

Wie viel verdient ein Influencer mit 100.000 Followern?

Für 100.000 Follower gibt es keinen festen Verdienstbetrag. Das Honorar hängt unter anderem von Engagement, Nische, Format, Nutzungsrechten und der Vereinbarung mit der Marke ab. Auch die Art der Kooperation spielt eine Rolle. Modash nennt keine feste Verdienstpauschale. Eine Followerzahl allein reicht daher nicht aus, um den Wert einer Kooperation oder das Honorar zu bestimmen.

Wie viel Geld verdient ein Influencer im Monat?

Ein verlässlicher Monatsbetrag lässt sich ohne Angaben zu Anzahl und Art der Kooperationen nicht nennen. Das Einkommen kann von Monat zu Monat schwanken. Eine einzelne bezahlte Kampagne ist nicht mit einem regelmäßigen Monatsgehalt gleichzusetzen. Auch Followerzahlen allein sagen nicht, wie viele Aufträge ein Influencer erhält oder welches Honorar vereinbart wird.

Kann Modash automatisch Umsätze aus Shopify zuordnen?

Ja, die Shopify-Integration ermöglicht automatische Umsatzverfolgung. Diese Funktion gehört zur Verbindung mit Shopify und sollte nicht als allgemeine Funktion ohne Shop verstanden werden. Ohne Shopify können Marken weiterhin Suche, Verwaltung, Tracking und Zahlungen nutzen. Die automatische Verfolgung von Umsätzen ist jedoch an die Shopify-Integration gebunden.

Sind bei Modash auch TikTok- und YouTube-Profile enthalten?

Ja, Modash umfasst neben Instagram auch öffentliche TikTok- und YouTube-Profile. Die erfassten Profile haben jeweils mehr als 1.000 Follower. Damit können Marken Creator auf den drei Netzwerken suchen. Die Plattform erfasst öffentliche Profile, nicht private Inhalte oder Informationen, die nur nach einer Anmeldung zugänglich sind.

Können Creator sich bei Modash selbst bewerben?

Nein, Modash ist kein Creator-Marktplatz, auf dem Influencer sich bei Marken bewerben. Creator müssen sich nicht anmelden, damit Marken ihre öffentlichen Profile finden können. Marken wählen passende Profile aus und nehmen selbst Kontakt auf. E-Mail-Adressen zeigt die Plattform nur, wenn Creator sie öffentlich in ihrem Profil angegeben haben.

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