Lunit INSIGHT ai bietet eine klinisch validierte Assistenzlösung, die Radiologen bei der Früherkennung von cancer unterstützt.
Die solution deckt Thorax-Röntgen (CXR), 2D-mammography (MMG) und 3D-Tomosynthese (DBT) ab. Das Ziel ist eine schnellere, konsistentere Befundung bei hohen Fallzahlen.
Die Software integriert sich in bestehende Viewer und hält Radiologists im gewohnten Workflow. Damit bleiben Entscheidungen beim ärztlichen Anwender; die Lösung fungiert als Decision Support.
Verfügbarkeit und regulatorische Zulassung variieren je nach Land. Nutzer sollten lokale Anforderungen prüfen, bevor sie in den Routinebetrieb übergehen.
Vertrauen baut die Evidenz: Jedes Modul stützt sich auf publizierte, klinische Studien. Das hilft bei Investitionsentscheidungen für Screening und Routineversorgung.
Im weiteren Verlauf erläutern wir Leistungsumfang, Evidenz und Performance, Workflow-Effekte sowie Integration, Datenschutz und Betrieb.
Wesentliche Erkenntnisse
- Modulares System für CXR, Mammographie und DBT mit Fokus auf Screening.
- Assistenzsoftware, die Radiologists im Viewer belässt.
- Klinisch publizierte Evidenz als Grundlage für Entscheidungsträger.
- Verfügbarkeit und Zulassung sind länderspezifisch.
- Mehr Effizienz und konsistentere Befunde bei hohen Fallzahlen.
KI-gestützte Krebsfrüherkennung für Radiologen: Was Lunit INSIGHT ai leistet
Effiziente Softwarelösungen ergänzen die Befundung und entlasten Radiologie-Teams im Alltag. Sie sind in Radiologieabteilungen, Screening-Programmen und in Hochvolumen-Settings einsetzbar.
Für welche Einsatzbereiche
Die Lösung unterstützt Routine- und Notfallbefunde sowie organisierte cancer screening-Programme. Sie integriert sich in PACS/Viewer-Workflows und priorisiert Fälle über intelligente Worklists.
Wie die Software die Interpretation ergänzt
Markierungen, Heatmaps und Contours zeigen verdächtige Regionen. Numerische Scores (z. B. Malignitäts- oder Abnormality-Scores) helfen bei der Wahrscheinlichkeitsabschätzung.
Mehr Konsistenz in der Befundqualität
Als zusätzliches „Second Pair of Eyes“ steigert die Lösung die detection subtiler Läsionen und reduziert Inter-Reader-Varianz.
- Absicherung beim Single-Reading: weniger übersehene Befunde.
- Standardisierung beim Double-Reading: schnellere Konsensfindung.
- Bessere Ressourcennutzung: mehr Fälle pro Zeit, kürzere Turnaround für Review und diagnosis.
Im nächsten Abschnitt folgen module-spezifische Details zu CXR, MMG und DBT sowie Studienergebnisse.
Lunit INSIGHT CXR in der Radiologie: Detection auf dem Thorax-Röntgen
Das CXR‑Modul hebt fokussiert Auffälligkeiten im Thorax hervor und beschleunigt so die Befundung. Markierungen, Scores und Priorisierungen erlauben schnelles Erkennen kritischer Befunde und vereinfachen das Reporten.
Die Engine deckt bis zu 11 Befundkategorien ab, etwa Noduli, Pneumothorax, Konsolidierung, Pleuraerguss und Frakturen. Diese Kategorien sind in Notaufnahme und Station oft zeitkritisch und werden sichtbar gemacht.
Leistungsdaten: Laut Clinical Evaluation Report (Rev.9) erreicht das System 95–100% AUC und wurde unabhängig auf mehr als 250.000 Thorax‑images validiert. Das stärkt die Reliability für den klinischen Einsatz.
Das DualScan‑Konzept kombiniert Abnormality detection mit Normal‑Case‑Flagging. So werden dringende Fälle priorisiert und unauffällige Untersuchungen schneller abgearbeitet.
Die automatisierte Current‑Prior comparison zeigt Veränderungen über Zeit und beschleunigt Verlaufskontrollen (z. B. Nodule‑Progression, Pleuraerguss‑Tracking).
Eine prospektive Studie (Schalekamp et al., European Radiology 2024) dokumentiert eine Reduktion der Leselast um 36,2% bei 95% Sensitivität für dringende Fälle. Das unterstreicht den praktischen Nutzen in Hochvolumen‑Settings.
Wichtig: Die Lösung ist Assistenz zur Effizienzsteigerung und Qualitätsabsicherung; die ärztliche Befundung bleibt verantwortungspflichtig.
Mammographie mit AI: Lunit INSIGHT MMG für Breast Cancer Screening
Für das Brustscreening liefert das System quantitative Lesion‑Scores und eine klare Klassifikation von Kalkablagerungen und Massen. Das unterstützt Radiologen im Viewer und beschleunigt Single‑ und Double‑Reading‑Workflows.
Malignitätswahrscheinlichkeit im Review
Score‑Logik: Die Malignitätswahrscheinlichkeit wird als nichtlineare Skala ausgegeben. Das hilft, unklare Fälle priorisiert zu prüfen.
Leistungsdaten aus Studien
In einer externen JAMA‑Studie erreichte das Tool die höchste accuracy und ein ausgewogenes Sensitivität‑Spezifität‑Profil.
Besonderheit: Dichte Brust
Eine aktuelle Studie zeigte 18% höhere accuracy bei extrem dichter Brust und 8% über alle Dichteklassen. Das ist klinisch relevant, weil Dichte die Detektion erschwert.
Weniger Rückrufe und frühere Erkennung
Höhere Spezifität reduziert unnötige Callbacks und verbessert die Experience für patients. Radiology‑Daten deuten zudem an, dass bis zu 40% der Intervalkarzinome früher sichtbar werden.
„Mehr Treffer bei dichter Brust und weniger unnötige Rückrufe stärken das Screening‑Programm.“
Nutzen: Höhere Konsistenz, geringere Leselast und bessere Ressourcenverteilung vor der Umleitung auf DBT.
Lunit INSIGHT DBT: 3D-Tomosynthese schneller und sicherer bewerten
Bei Multi‑Slice‑Exams setzt das System auf Key‑Slices, sodass Befunde schneller und fokussierter bewertet werden können. Das reduziert die kognitive Last und verkürzt die Interpretationszeit ohne Verlust diagnostischer Sorgfalt.
Key‑Slices statt Scrollen
Der Key‑Slices‑Workflow springt automatisch zu den relevantesten Ebenen. Radiologen müssen nicht mehr lange durch DBT‑stacks scrollen.
Vorteil: schnelleres Screening, geringere Leselast und bessere Priorisierung.
Abnormality Score, Heatmaps und Contours
Jede suspicious Läsion erhält einen Abnormality Score (0–100). Heatmaps und Contours zeigen Masse‑ oder Kalkmuster klar lokalisiert.
Das erhöht die Konsistenz beim Reporting und erleichtert das Priorisieren von Fällen.
Belege aus Studien und robuste Performance
Eine Radiology Artificial Intelligence‑Studie (2024) dokumentiert bessere detection und kürzere Interpretationszeiten bei DBT.
Große Kohorten‑Analysen, u. a. eine Emory‑Auswertung mit 163.000+ DBT‑exams, zeigen konsistente performance über Alters‑ und Demografiegruppen.
Eine Studie lokalisierte nahezu ein Drittel der Intervalkarzinome und weist so auf ein Potenzial zur Senkung der Interval Cancer Rate hin.
- Problem: viele Slices → Zeitaufwand
- Solution: Key‑Slices & Markierungen → Effizienzgewinn
- Nutzen: geringere Recall‑Raten, bessere Ressourcenverteilung
Die Ergebnisse unterstützen den Einsatz von lunit insight dbt im Mammography‑Workflow, vorausgesetzt Integration, Datenschutz und Betrieb sind geklärt.
Integration, Datenschutz und Betrieb: So passt sich die Lösung an Ihre Infrastruktur an
Ein reibungsloses Zusammenspiel mit PACS und Viewer bestimmt die Akzeptanz jeder Assistenz‑software in der Radiologie.
PACS-/Viewer‑Integration: Die Analyse liefert Markierungen, Scores und Prioritäten direkt im Viewer. So bleiben Radiologists im gewohnten Workflow und sparen Zeit beim Reading.
Deployment‑Optionen
On‑Premise ermöglicht Analyse auf Kundenservern und maximale Kontrolle. Die Cloud‑Option (Azure) nutzt ein lokales DICOM Gateway zur Anonymisierung und schnellen Skalierung.
Datensicherheit und Compliance
Patientenidentifizierende Daten verlassen die Kundenumgebung nicht. Identifikatoren werden lokal entfernt, bevor Daten in die Cloud gelangen. Das entspricht deutschen Datenschutzanforderungen.
Betrieb, Monitoring und Qualität
Kein Live‑Learning: Modelle sind versioniert, unabhängig evaluiert und durch Bias‑Kontrollen abgesichert. Das reduziert Risiko bei Releases.
- Komponenten: DICOM Routing, Gateways, Server/VMs, Monitoring.
- KPIs: Adoptionsrate, Reading‑Zeit, Priorisierungs‑Performance.
- Tooling: INSIGHT Manager 2.0 ermöglicht Nutzungstracking und Feinjustierung.
Eine kurze IT‑Checkliste zu Integrationsaufwand, Schnittstellen und Schulung hilft bei der Beschaffungsentscheidung und leitet zum Fazit über.
Fazit
,Die getesteten Module verbessern nachweislich die Detection und Interpretation in Screening und Routine. Sie liefern quantitative scores, priorisieren Fälle und erhöhen die Konsistenz bei Befunden.
Kurzrecap: Das CXR‑Modul deckt 11 Kategorien ab und wurde auf über 250.000 Bildern validiert. Beim Screening mit lunit insight mmg zeigen Studien bessere Trefferquoten, vor allem bei dichter Brust. Das DBT‑Modul reduziert Leszeiten mit Key‑Slices und klaren Heatmaps.
Für Patienten bedeutet das: weniger unnötige Rückrufe, geringere Angst und schnellere Abklärungen. Klinische Teams mit hohem Volumen profitieren von Skalierbarkeit und höherer Durchsatzrate.
Praxisempfehlung: Prüfen Sie Integration, Datenschutz und lokale Zulassung. Vereinbaren Sie eine Demo oder sprechen Sie mit einem Specialist, um Einsatz und Verfügbarkeit in Ihrem Land zu klären.
